Bachelor Wifo

Was ist Wirtschaftsinformatik?

 

Der Bachelor Wirtschaftsinformatik (oft kurz Wifo) ist eine Mischung aus einem Informatikstudium und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihr hört also in den 6 Semestern Regelstudienzeit Vorlesungen zu Informatik (inklusive mathematischer Grundlagen), zu Themen der BWL und zur Wirtschaftsinformatik, welche direkt auf die Kombination der beiden Fachrichtungen in Wirtschaft und Forschung ausgerichtet sind. Mit einem Abschluss in Wirtschaftsinformatik seid ihr also breit aufgestellt um eine Vielzahl möglicher Jobs in mittelständigen bis großen Unternehmen anzutreten oder für ein anschließendes Master-Studium.

 

Studienverlauf

 
Im Bachelor-Studiengang ist der Studienverlauf weitgehend vorgegeben. Hier findet ihr einen Vorschlag für den Studienverlauf. Wichtig ist, dass davon abgewichen werden kann, ihr müsst die Veranstaltungen also nicht in der hier gezeigten Reihenfolge belegen. Für eine gleichmäßige Arbeitsverteilung und ausrechend Vorkenntnisse für bestimmte Veranstaltungen ist es aber ratsam dem Plan zu folgen. Auch ein mögliches Auslandssemester sollte früh in eurer Planung berücksichtigt werden. Wann genau welche der Veranstaltungen in welchem Semester angeboten wird steht im Modulkatalog.

Die jeweils angebotenen Veranstaltungen finden sich dann im jeweiligen Semester im Vorlesungsverzeichnis mit Informationen, wo und wann sie stattfinden. Das Vorlesungsverzeichnis, die Veranstaltungsanmeldung und viele nützliche Informationen gibt es im Portal.

In den ersten vier Semestern müssen in einigen Fächern Übungsblätter über das Semester hinweg bearbeitet werden, um die Zulassung zur Klausur zu erreichen. Teilweise gehen diese auch bis zu 25% in die Endnote mit ein.

In der Prüfungsordnung sind sozusagen „die Regeln“ festgeschrieben. Da steht noch einmal ganz genau drin, welche Fächer ihr belegen müsst, wie das mit dem Bestehen von Prüfungen ist, was ihr machen müsst, wenn ihr bei einer Prüfung krank seid, wie die Noten berechnet werden und vieles mehr. Natürlich müsst ihr die Prüfungsordnung nicht auswendig kennen, man sollte sie sich aber unbedingt einmal durchlesen. Auf der Seite des Studienbüros findet ihr die aktuelle Version eurer Prüfungsordnung.
 

STUDIENBEGLEITENDE PRÜFUNGSLEISTUNGEN

 
Alle Prüfungen im Studienverlauf zählen in die Endnote mit ein. Von den ersten Klausuren im ersten Semester bis zu den mündlichen Prüfungen, die am Ende des Studiums häufiger vorkommen, sind das aber sehr viele Prüfungen, sodass eine einzelne weniger gute Note nicht so sehr ins Gewicht fällt und man sich nicht zu sehr unter Druck setzen muss. Die Endnote errechnet sich als das mit den ECTS-Punkten gewichtete Mittel der bestandenen Module.
 

ORIENTIERUNGSPRÜFUNG

 
Während des Studiums gibt es eine „generierte Prüfungen“, die Orientierungsprüfung, die zu einer bestimmten Frist bestanden werden muss, um weiter studieren zu dürfen. Allerdings ist diese zumeist keine echte Prüfung, sondern man muss bis zu einem gewissen Semester jeweils bestimmte Vorlesungen bestanden haben (d.h. Note 4.0 oder besser), um die Prüfung zu absolvieren.

Für die Orientierungsprüfung müsst ihr Leistungen im Umfang von insgesamt mindestens 30 ECTS-Punkten erfolgreich absolvieren. Das muss spätestens bis zum Ende des dritten Fachsemesters geschehen sein. Eigentlich ist es jedoch angedacht diese Leistungen bis zum Ende des zweiten Semesters zu absolvieren. Wer alle Prüfungen zum vorgesehenen Termin besteht, hat die Orientierungsprüfung bereits nach dem ersten Semester bestanden. Das dritte Semester ist eher für den Fall gedacht, dass man beim ersten Versuch nicht erfolgreich war und die Klausur wiederholen muss.
 

KLAUSURPHASE

 
Es gibt pro Semester zwei Klausurphasen. Die Ersttermine werden in den zwei Wochen nach Ende der Vorlesungszeit, die Zweittermine in der letzten Woche vor Vorlesungsbeginn. Ein Überblick über die aktuellen Termine findet ihr hier. Bei den meisten Prüfungen dürft ihr selbst entscheiden, ob ihr zum Erst- oder Zeittermin schreiben wollt. Besteht ihr eine Prüfung zum Zweittermin aber nicht müsst ihr meistens ein Jahr warten um die Prüfung zu wiederholen, da viele Veranstaltungen nur einmal im Jahr angeboten werden.

 

PRÜFUNGSANMELDUNG

 
Jedes Semester gibt es einen zweiwöchigen Zeitraum, in dem man sich zu Klausuren anmelden kann. Solltet ihr einmal vergessen, euch für eine Prüfung anzumelden, könnt ihr euch auch nachträglich anmelden, das kostet dann aber 10€ pro Prüfung. Diese Gebühr fällt auch an, wenn Ihr euch außerhalb des Anmeldezeitraums von einer Klausur abmelden wollt.

Habt ihr eine Prüfung mal nicht bestanden werden ihr zum nächsten möglichen Nachschreibetermin automatisch angemeldet. Von dieser Prüfung könnt ihr euch auch nicht mehr gegen Gebühr abmelden.

 

PRÜFUNGSRÜCKTRITT

 
Solltet Ihr eine Prüfung zu guter Letzt doch nicht schreiben können/wollen, könnt Ihr nur aus triftigem Grund oder gesundheitlichen Gründen zurücktreten.

Detailliertere Informationen findet ihr auf der Seite des Studienbüros.

 

PRÜFUNGSWIEDERHOLUNG

 
Grundsätzlich kann eine nicht bestandene Prüfung einmal wiederholt werden. Eine zweite Wiederholung („Joker“) ist im gesamten Studium nur zweimal möglich. Die Bachelorarbeit ist von dieser Regelung ausgeschlossen.

 

AUSLANDSAUFENTHALT

 
Die meisten Studenten, die im Bachelor ins Ausland gehen tuen dies im Regelfall im fünften Semester (es gibt aber auch die Möglichkeit ein anderes Semester zu wählen). Weitere Informationen findet ihr auf der Seite der Fakultät und des Prüfungsausschusses. Denkt aber daran, ein möglichen Auslandsaufenthalt früh zu planen. Klärt vor allem ab, welche Kurse ihr im Ausland belegen könnt, die ihr auch in Mannheim angerechnet bekommt, welche Pflichtveranstaltungen ihr eventuell in andere Semester schieben müsst und welche Auswirkungen das auf eure Seminar- oder Bachelorarbeit hat.

 

SEMINARARBEIT

 
In der Regel schreibt ihr eure Seminararbeit im fünften Semester. Es ist aber auch in einem anderen Semester möglich, allerdings in der Regel nicht während der Semesterferien. Auch wenn dies vermutlich eure erste richtige wissenschaftliche Arbeit ist solltet ihr euch davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wichtig ist es deshalb sich einen betreuenden Lehrstuhl und dort ein Thema auszusuchen mit dem ihr gut zurechtkommt und das euch interessiert. Sprecht einfach Lehrstuhlmitarbeiter auf mögliche Themen an und besucht auch deren Homepages. Einige Professoren mögen es lieber wenn Kandidaten für eine Bachelorarbeit auch die Seminararbeit bei ihnen geschrieben haben. Erkundigt euch einfach danach und bezieht es entsprechend in eure Planung mit ein. Dabei sollte man sich möglichst einige Wochen vor Anfang des Semesters Gedanken machen, da viele Bewerbungs- bzw. Anmeldefristen unmittelbar am Semesteranfang sind.

 

BACHELORARBEIT

Die Bachelorarbeit wird in der Regel im sechsten Fachsemester bei einem Dozenten der Informatik oder der Area Information Systems absolviert. Sie besteht aus einem schriftlichen Teil (80%) und einer Präsentation (20%), in der ihr eure erarbeiteten Ergebnisse darlegt. Hier gilt wie bei der Seminararbeit, sucht euch einen Lehrstuhl und ein Thema, mit dem ihr euch wohlfühlt. Die Lehrstühle sind meistens zeitlich relativ flexibel. Entsprechend sind häufig auch Bachelorarbeiten in den Semesterferien möglich. Informationen finden sich meist auf der Homepage der Lehrstühle. Für die Bearbeitung eures Themas habt ihr nach Anmeldung drei Monate Zeit.

 

SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN

 
Hierbei handelt es sich um kleinere Veranstaltungen, in denen euch verschiedene Fach-, Methoden und Personelle Kompetenzen vermittelt werden. Zu diesen müsst ihr euch am Anfang des Semesters anmelden. Die Fristen hierfür findet ihr im Portal2. Teilweise ist es festgelegt, welche Schlüsselqualifikationen ihr absolvieren müsst, eine Übersicht findet Ihr im Modulkatalog.

 

ANSPRECHPARTNER

 
FIM: fim@fim.uni-mannheim.de

Studienbüro David Steiner: steiner@verwaltung.uni-mannheim.de

Fachstudienberater Oliver Erlenkämper: erlenkaemper@informatik.uni-mannheim.de